Eine kurze Geschichte der MES

Entstehung

Die Michael-Ende-Schule ist eine noch sehr junge Förderschule in Trägerschaft des Kreises Steinfurt. Sie wurde als „Förderschule Steinfurt des Kreises Steinfurt“ am 1.8.2015 gegründet und im Jahr 2017 in „Michael-Ende-Schule des Kreises Steinfurt“ umbenannt.

Vorausgegangen war die Schließung vieler langjährig bestehender kommunaler Förderschulen infolge der Inklusionsbestrebungen des Landes Nordrhein-Westfalen und der damit verbundenen verschärften Mindestgrößenverordnung für Förderschulen.

Um Erziehungsberechtigten von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf die rechtlich verankerte Wahl zwischen einer Schule des Gemeinsamen Lernens und der entsprechenden Förderschule als Ort der Förderung des Kindes zu ermöglichen, entschied sich der Kreis Steinfurt, einzelne Förderschulen zu erhalten bzw. neu zu gründen.

Das Kollegium der Michael-Ende-Schule rekrutierte sich somit aus den Sonder- und Sozialpädagog*innen der geschlossenen Förderschulen im Kreis Steinfurt. Dieser Personenkreis entschied sich ganz bewusst für die Förderung von Kindern mit sozial-emotionalem Unterstützungsbedarf in der Primarstufe und qualifizierte sich neben seiner beruflichen Expertise durch seine langjährige Berufserfahrung an den vorhergehenden Förderschulen.

Diese Vorerfahrungen brachten alle Kolleg*innen in den Entstehungsprozess der neuen Förderschule mit ein und bereicherten ihn durch bereits erprobte Konzepte, vielfältige Ideen und zielführende Anregungen. Dadurch entstand ein pädagogisches System, welches den besonderen Bedürfnissen der uns anvertrauten Kinder in ebenso besonderer Weise Rechnung trägt.

So betraten am ersten Schultag des Schuljahres 2015/2016 nach nur sechswöchiger Vorbereitungszeit 120 Kinder als erste Schüler*innen der „Förderschule Steinfurt des Kreises Steinfurt“ die beiden Schulgebäude der ehemaligen Erich-Kästner-Schule in Steinfurt-Borghorst und der Astrid-Lindgren-Schule in Lengerich.